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Kaninchen und Meerschweinchen

Ernährung:

Das Hauptnahrungsmittel ist sauberes Heu und frisches Wasser. Dazu sollte man Grünfutter wie Karotten, Karottengrün, Brokkoli, Petersilie, Löwenzahn, Gurke, Salat, Tomaten, Paprika, Äpfel etc. anbieten. Von Getreide oder Futtermischungen, die Getreide oder Mais enthalten, sollte man gänzlich Abstand nehmen, da diese Futtermittel viel zu viele Kalorien enthalten und oft Durchfall verursachen.

Adele und Asterix

Impfungen:

Für Meerschweinchen sind keine Impfungen auf dem Markt.

Kaninchen können gegen Kaninchenschnupfen geimpft werden ( empfehlenswert bei Haltung mehrerer Tiere ) und gegen Myxomatose und RHD ( Bluterkrankheit ). Letztere Krankheiten werden durch Stechfliegen übertragen und die Impfung ist anzuraten, wenn die Tiere ins Freie kommen.

Entwurmung:

Sowohl Meerschweinchen wie auch Kaninchen sollten während der Freilandsaison regelmäßig ( alle 3 Monate ) entwurmt werden, da sie über Gras und Erde Wurm- oder Kokkzidien-Eier aufnehmen können.

Sonstige Schädlinge:

Ihre Tiere können neben Würmern  auch von Läusen, Flöhen, Haarlingen, Milben oder Pilzen befallen werden. Achten Sie besonders auf Juckreiz, kahle Stellen im Fell oder Schuppenbildung.

Auslauf:

Sie sollten Ihren Tieren täglich genügend Auslauf gönnen und den Käfig gut mit Einstreu polstern, da sich bei Bewegungsmangel, Übergewicht oder hartem Untergrund Ballengeschwüre bilden können.

Durchfall:

Durchfall kann unterschiedliche Ursachen haben. Neben Nahrungsmittelunverträglichkeiten ( Getreide, bestimmte Salatsorten ) kommen Parasiten ( Kokkzidien, Würmer ), Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenprobleme oder Zahnfehlstellungen in Frage. Achten Sie darauf, wie Ihr Tier kaut und ob es evtl. abnimmt. In diesem Fall sollten Sie die Zähne überprüfen lassen.

"Mein Tier frisst nicht ?!"

Wenn Kaninchen oder Meerschweinchen nicht mehr fressen ist das immer als Notfall zu betrachten und Sie sollten am selben Tag den Tierarzt aufsuchen. Allein schon wegen der Verdauung müssen diese Tiere ständig fressen. Bei Tieren, die zwei oder drei Tage die Nahrung verweigern, baut sich die Zungen- und Kaumuskulatur oft derart ab, dass sie nie wieder zu fressen anfangen.

Tierarztpraxis Bettina Müller  | muellerbettina@hotmail.com